Für die Handels- und Industrievereinigung Gossau ist klar: Die Spange West ist eine notwendige Investition, damit bestehende Betriebe nicht eingeschränkt werden und Gossau für ansässige und neue Betriebe ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt und damit Arbeitsplätze gesichert werden können.
Die HIG unterstützt die Umsetzung der «Spange West». Für eine wirtschaftlich starke Stadt und für den Erhalt von Arbeitsplätzen braucht es eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur.
Es geht dabei einerseits um die Möglichkeit, bestehende Betriebe rund um die Wilerstrasse weiterzuentwickeln und bestehende Gewerbeareale überhaupt erschliessen zu können. Dies ist heute teilweise nicht möglich. Doch es geht nicht nur um Neuansiedlungen oder Weiterentwicklungen von Unternehmen. Die Verkehrsbelastung auf der Wilerstrasse führt bereits heute dazu, dass zusätzliche Massnahmen diskutiert werden, die den Handlungsspielraum bestehender Betriebe stark einschränken würden. Für Unternehmen kann dies existenzielle Auswirkungen haben, von einer Planungssicherheit ganz zu schweigen.
Eine Entlastung der Wilerstrasse ist deshalb zentral. Sie schafft die Voraussetzung, dass sich Gewerbe und Verkehr sinnvoll organisieren lassen und Arbeitsplätze langfristig gesichert werden können.
Die Analyse des Kantons zeigt, dass die Spange West ein sinnvoller Kompromiss darstellt und unterschiedliche Anliegen berücksichtigt. Die Diskussion darf deshalb nicht einseitig auf Bodenverbrauch oder den Verlust des Naherholungsgebiets reduziert werden. Es geht auch um Arbeitsplätze und darum, dass Gossau künftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.
Die HIG ist überzeugt: Die Spange West ist eine Investition mit Augenmass.
